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Montag, 18. Mai 2015

Ein kunterbuntes Spielhaus - selbstgemacht aus Pappkartons

Könnt ihr euch noch an früher erinnern? Als ihr klein wart und es geliebt habt in selbstgebauten Höhlen, unter Tischen und in großen Kartons zu spielen? Als ich eines Morgens ins Büro kam und dort zwei riesige leere Kartons standen, war ich plötzlich wieder klein und hätte mich am liebsten gleich reingesetzt.... Hihihi, nein, natürlich nicht, aber ich habe mir die Kartons gleich für meine Mädels gesichert, um ihnen ein kunterbuntes Spielhaus daraus zu bauen. 

 

Das ist jetzt schon über zwei Jahre her: Zum zweiten Geburtstag haben die Mäuse ihr Häuschen bekommen. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum ich euch erst heute davon berichte? Weil ich gerade überlege, ob wir uns von dem Haus trennen wollen. Zwei Jahre mit zwei wilden kleinen Bewohnerinnen sind, wie ihr euch vorstellen könnt, nicht spurlos an dem Kartonhaus vorbeigegangen. Es hat zwar länger gehalten, als gedacht, aber mit Rissen, Beulen und Knicken sieht es eben ziemlich bespielt aus. Und da es aus Platzgründen im Wohnzimmer steht... Nicht gerade ein schmückendes Dekostück;-)

In jedem Fall ist es jetzt aber dringend nötig, das Häuschen hier zu verewigen und euch zu zeigen, wie ich es gebaut habe:

Den Boden des größeren Kartons habe ich geschlossen gelassen, damit das Haus stabil bleibt, die oberen Klappen habe ich aber hochgestellt und an den offenen Kanten mit Gaffa-Tape verklebt, damit das Haus eine gewisse Höhe bekommt.


Für das Dach habe ich mir aus dem zweiten Karton zwei Giebel ausgeschnitten, die ich mithilfe von eingeschnittenen Laschen an der Unterkante ziemlich stabil auf dem Haus befestigen konnte. Nicht vergessen: An beiden Giebeln braucht man große umklappbare Flügel als Auflagen für das Dach. 
Das große, in der Mitte längs gefalzte Pappstück für das Dach ist der Rest des zweiten Kartons. Dach aufsetzen, alles von Innen und Außen gut mit Gaffa verkleben und fertig ist der Rohbau. 



Dann kommt der Teil, der am meisten Spaß macht: Das Dekorieren und Verzieren! Um alle Spuren der Kartons und Klebebänder zu verbergen, hat das Haus eine Verkleidung aus Packpapier bekommen, das Dach habe ich mit rotem, gepunktetem Geschenkpapier beklebt.



Ganz wichtig sind natürlich noch die Öffnungen des Hauses, die ich ein bisschen vom späteren Standort abhängig gemacht habe. (Die Türe muss schließlich an der richtigen Seite sein :-))



Unser Haus hat eine große Eingangstüre, ein Fenster mit Fensterläden, ein kleines Bullaugenfenster, zwei Fenster mit Fensterkreuzen und einen runden Ausgang für den Spieltunnel (von IKEA) bekommen. 



Ein besonderes Highlight ist der grüne Briefkasten an der Hauswand, der über eine Klappe im Haus drin geleert werden kann. (Da findet man dann auch nach tagelangem Suchen den vermissten Hausschuh wieder.) 



Die Packpapierwände des Spielhauses können nach Herzenslust kunterbunt bemalt werden. Ich habe mich für Blumen, Schmetterlinge und Blumenranken entschieden. Die Tür hat bunte Kringel bekommen und über dem Sturz zwitschern noch ein paar Vögelchen.



Und fertig ist das kunterbunte Spielhaus für die kleinen Ladies. Wenn ich mir die Bilder jetzt so ansehe, fällt es mir doch irgendwie schwer, mich von der Hütte zu trennen. 
Eigentlich könnte ich sie doch auch nochmal ein bisschen renovieren, oder? :-)
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Dienstag, 7. April 2015

Frohe Ostern - mit bunten Ostereiern aus Papier

Was macht man an einem verregneten Sonntagnachmittag vor Ostern? Richtig - natürlich mit den Kindern Ostereier bemalen für die heimische Deko. Genau das hatte ich letzten Sonntag vor, musste aber feststellen (oh Schreck!), dass alle Eier, die wir noch im Haus hatten, eine braune Schale hatten. Oje oje, mit den aufgeregten Kindern in den Startlöchern, musste ich mir schnell einen Plan B aus den Fingern saugen, bevor die Enttäuschung groß war.

Zum Glück kaufe ich ja immer mal wieder bunt bedrucktes Papier, weil ich ihm nicht widerstehen kann (man weiß ja nie...), und von unserer Wohnwagenrenovierung habe ich noch viele tolle Tapetenmuster übrig. Also, ganz klar: Wir basteln uns bunte Ostereier aus Papier!



Gesagt, getan. Aus Pappe habe ich eine große Eischablone gemacht und den Kindern Eier auf ihre Wunschpapiere gemalt. Ruckzuck haben die beiden Ei um Ei ausgeschnitten und sich schöne Paare für Vorder- und Rückseiten zusammengestellt. Dann alles dick mit Klebstoff einschmieren (das ist nämlich ihr liebstes Hobby) und vor dem Zusammenkleben der beiden Seiten noch ein Bändchen zum Aufhängen dazwischen legen. Feste zusammendrücken - fertig!  


Ich finde die bunten Papierostereier machen sich in den noch kahlen Zweigen des Osterstrauchs fast sogar besser als echte bemalte Eier. In jedem Fall sind sie aber pflegeleichter, weil sie weniger Platz in den Kisten für Dekokram beanspruchen und vor allem unzerbrechlich sind. :-)

Euch allen frohe Ostertage und viele leckere Schokoeier!
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