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Samstag, 18. Februar 2017

It's magic – ein Regenbogen-Einhorn-Geburtstag

Das Motto zum sechsten Kindergeburtstag lag dieses Jahr voll im Trend: einen Einhorn-Regenbogengeburtstag hatten sich meine Mäuse gewünscht! Juhuu! Nach einem Piraten- und einem Monstergeburtstag, habe ich mich tatsächlich ein bisschen auf Rosa, bunte Regenbögen und magische Einhörner gefreut. Dank Pinterest findet man zu dem Thema ja auch genug Ideen für eine ganze Einhorn-Mottowoche :-) 


Es kam natürlich auch so wie es kommen musste und bei der Geburtstagsfeier lief mir am Ende die Zeit weg für alles, was ich so geplant hatte. Da kann man fast von Glück reden, dass uns das Wetter mit kräftigem Schneeregen einen Streich gespielt hat und die geplante Einhorn-Suche im Stadtwald ausfallen musste. ;-)

Hier will ich euch ein paar Eindrücke der wunderbaren Einhorn-Party zeigen. Ein paar Wochen vor dem Geburtstag haben meine Mäuse und ich zusammen die rosafarbenen Einladungskarten gebastelt. Das Ankleben der Fäden für Einhorn-Mähne und Schweif war zwar etwas lästig, weil sie lieber an den Fingern als am Einhorn kleben wollten, aber das Aufkleben der silbernen Sterne hat den Mäusen dafür umso mehr Spaß gemacht. Sie fanden ihre Einladungen am Ende so schön, dass sie sie am liebsten selbst behalten hätten :-)


Als der große Tag endlich da war, haben wir die Wohnung erst einmal mottogerecht mit vielen Wolken und Regenbögen geschmückt...


...und den Tisch mit Einhörnern, rosa Tellern, Einhornservietten und bunten Strohhalmen gedeckt. Auf jedem Teller lag ein süßer Einhorn-Keks. (Für den Regenbogen-Einhorn-Kuchen hatte ich Einhorn-Kekse ausgestochen und verziert und noch ein paar mehr gemacht, als nötig waren.)


Die erste Überraschung für die Kinder war der bunte Einhorn-Regenbogen-Käsekuchen auf dem Geburtstagstisch. Acht Einhörner mit bunten Regenbogenmähnen tanzen um den Regenbogenkuchen mit weißen Wölkchen und bunten Glitzersternchen. Ein Mädchentraum! Die Kinder waren auch wirklich total begeistert! Wie ich den Kuchen gemacht habe, könnt ihr demnächst auch auf dem Blog nachlesen. Ich finde, dass er echt süß geworden ist und dabei ist er eigentlich ziemlich leicht und schnell zu machen. (Vielleicht mal abgesehen davon, dass ich noch Kekse dazu gebacken habe.)





Für alle, die keinen Käsekuchen mögen, habe ich sicherheitshalber noch ein paar – richtig Regenbogenmuffins gemacht. Verschiedenfarbige Teigportionen und ein Topping aus Zuckerwölkchen mit Regenbogen, dazu die niedlichen Einhorn-Pins von MeriMeri – allerliebst!



Nach dem Regenbogenkuchen-Schmaus habe ich die große Bastelkiste herausgeholt – mit viel Glitzerpappe, Sternchen-Aufklebern, Filz und bunten Putzlappen. Schritt eins: Die Heißklebepistole einstöpseln und viel Munition bereit legen. :-) Alle Mädels haben sich ein rosa Horn gebastelt (und ich habe im Akkord heißgeklebt), mit vielen Sternchen-Stickern beklebt und Glitzerband unten herum geklebt. Mein Mann und meine beste Freundin haben Hutgummi an die Hörner getackert was das Zeug hält. Und schon liefen acht kleine Einhörner um uns herum.

Schritt zwei: Mit dem Horn auf dem Kopf ging das nächste Projekt gleich viel leichter von der Hand. Die Stecken-Einhörner. Im Vorfeld hatte ich schon acht Poolnudeln gekauft und mit regenbogenfarbenem Gurtband Halfter und Zügel für die Einhörner gebastelt. Erst dachte ich, dass ich das Gurtband irgendwie kompliziert zusammennähen muss, damit es stabil ist oder zumindest Klettbänder oder Druckknöpfe anbringen muss. Dann hat die nette Dame aus demHandarbeitsladen mich auf die geniale Idee gebracht, die Gurtbänder mit diesen Verschlüssen für Briefumschläge zusammen zu bringen. Das war die allerbeste Idee überhaupt. So einfach und total stabil! Die Ohren für die Einhörner hatte ich aus Moosgummi vorbereitet. Dann ging es los: Glitzereinhörner kleben (Stichwort Heißklebepistole), Ohren tackern, Filzaugen mit Pupillen versehen und bunte Putzlappen von zwei Seiten in schmalen Streifen einschneiden für die Mähne. Dann alles mit doppelseitigem Klebeband angleben und nur das Horn mit ordentlich Heißkleber auf die Poolnudel kleben. Fertig ist das Stecken-Einhorn. Die Kinder waren total verrückt nach ihren Einhörnern und sind von da an alle wie wild durch unsere Wohnung geritten. Auch Stopptanz mit Einhörnern geht super!


Eigentlich sollte dann noch eine Schatzsuche im Stadtwald stattfinden, aber das Wetter hatte uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. War aber nicht so schlimm, weil die Zeit ohnehin knapp war und wir auch Indoor eine kleine Rätselaufgabe mit den Mädels machen konnten. Der Preis: Eine Einhorn-Piñata. Als ich die für kleines Geld beim Discounter gesehen hatte, konnte ich einfach nicht an ihr vorbei gehen. Gefüllt mit leckeren Süßigkeiten und einem Sternchenarmband für jedes Mädchen, hat sie für viel Freude gesorgt.


Zum Abendessen gab es dann ganz mottogerecht bunte Regenbogen-Nudeln mit Tomatensoße. Kamen super an und wurden ratzeputz aufgefuttert. Da wir ja zeitlich ein bisschen überzogen hatten, haben wir mit den abholenden Eltern noch ein gemütliches Bierchen getrunken, als die Mädels noch gegessen haben. Am Ende haben die kleinen Geburtstagsgäste eine Regenbogen-Einhorn-Mitgebseltüte bekommen und sind glücklich und müde auf ihren Stecken-Einhörnern nach Hause geritten.


Als meine müden und völlig überdrehten Mäuse endlich selig schlummernd im Bett lagen und wir die restlichen Partyspuren beseitigt hatten, habe ich noch den Kopf der Piñata in einer Ecke gefunden. Der Rest vom Fest :-) 


Jetzt freue ich mich erstmal auf ein Jahr Pause und dann auf den 7. Kindergeburtstag im nächsten Jahr. Mal sehen, was für ein Motto es dann sein wird...
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Montag, 16. Februar 2015

Dreimal Kölle ahoi - Piraten-Geburtstagsparty zu Karneval


Dieses Jahr habe ich mir vor dem Kindergeburtstagsfest für meine Zwillingsmäuse ziemlich den Kopf zerbrochen. Es ist der erste Geburtstag mit einer richtigen Kindergeburtstagsfeier, also ohne Eltern, und mit großen Erwartungen der Kinder :-) Schließlich waren sie schon bei anderen tollen Kindergeburtstagen... Die große Sause musste also rechtzeitig geplant werden. 


Wie viele Kinder dürfen kommen? Viele haben die Regel, dass für jedes Lebensjahr des Geburtstagskindes ein Gast kommen darf. Schön und gut, aber wie läuft das bei Zwillingen? Fazit: Genauso und hoffen, dass die Schnittmenge groß ist :-) (Es wurden 6 Gäste) Jetzt braucht das Kind nur noch einen Namen: Mein Vorschlag einen Piratengeburtstag zu feiern wurde begeistert angenommen.
Also schnell zu Pinterest und von hunderten guter Ideen zu Piratengeburtstagen inspirieren lassen. So etwas kann ja schnell zu einem Fass ohne Boden werden... Uiuiui, so viele tolle Ideen!


Die Einladungen haben wir natürlich ganz Mottogetreu als Piratenschiffchen gebastelt, was sowohl bei meinen Mädels als auch bei den anderen Kindern super ankam. Eine kleine Piratin hat ihr Schiffchen sogar als Eintrittskarte mit zur Party gebracht. Total niedlich! 


Mit Totenkopfservietten und -wimpelkette, Piratenschiffkuchen und Piratenmuffins haben wir aus dem Wohnzimmer ein kleines Piratenuniversum gemacht und sind in See gestochen.


Nach dem Kuchenessen habe ich als Piratenchefin meinen kleinen Piratenanwärtern und -anwärterinnen ihre Piratenausweise umgehängt, die sie für ihre 5 Prüfungen brauchten. Für jede bestandene Piratenprüfung, haben die Kleinen einen Stempel in ihren Pass bekommen. Und wie alle Mamas und Papas wissen, sind Kinder hin und weg von Stempeln.


1. Prüfung: Piratenkopftuch bemalen. Mit Hilfe von Schablonen haben die 8 kleinen Piraten roten Dreieckstücher mit Totenköpfen bemalt und schon sahen sie auch wie echte Piraten aus. Zeit für den ersten Stempel :-)  

2. Prüfung: Augenklappe aus schwarzem Filz ausschneiden. Die Formen habe ich auf dem Filz vorgemalt und das Ausschneiden hat schon ganz gut allein geklappt. Nur die Gummibänder haben die Elternpiraten festgeknotet. Und schon gab es den zweiten Stempel in den Pass.


3. Prüfung: Kanonenschießen. Jeder Pirat muss natürlich die Kanonen von seinem Schiff abfeuern können. Also haben wir das ganze mit Dosen und Tennisbällen simuliert :-) Was für ein Spaß! Das hätten wir auch noch den Rest des Tages weiterspielen können ;-) Und schnell einen neuen Stempel in alle Piratenausweise.


4. Prüfung: Von Insel zu Insel an Land hüpfen. Aus zwei zerschnittenen Fußmatten haben wir vier "Inseln" gemacht. Immer zwei Kinder sind gegeneinander angetreten und mussten versuchen so schnell wie möglich von ihrer ersten Matte zur zweiten zu hüpfen, die erste von hinten wieder vor sich zu werfen und weiterzuhüpfen. Da das Wetter schön war, konnten wir das Inselspiel sogar im Garten spielen. Die Piraten haben sich mächtig gegenseitig angefeuert und sind alle schnell an Land gekommen. Da gab es ja dann auch den vierten Stempel.

5. Prüfung: Über die Planke laufen. (Natürlich nicht mit Kanonenkugel am Bein und gefesselt, sondern, um von Schiff zu Schiff zu balancieren!) Eine lange Holzlatte quer über die Wiese gelegt und einen Piraten nach dem anderen rüberbalancieren lassen. Alle haben es geschafft und sich ihren letzten Stempel verdient.


Als ausgebildeter Pirat ist man nun bestens darauf vorbereitet einen Schatz zu finden. (Übrigens ganz ohne Pfeile und Hinweise. Daran hatte ich gar nicht gedacht (weil der Garten ja sooo groß auch nicht ist) und musste dann schnell improvisieren: Ihr seid doch jetzt schon richtige Piraten und braucht gar keine Pfeile mehr! Das richtige Marketing ist alles.) Also haben sich 8 kleine Piraten auf die Suche begeben...

...und eine ganze Wanne voller Schatztüten gefunden. Es ist ja unglaublich süß, wie begeisterungsfähig so kleine Leute noch sind! Sie sind total ausgeflippt und haben sich voller Freude über ihre Schätze hergemacht. In den Tüten waren die üblichen Mitgebsel wie Gummibärchen und Smarties, ein Bleistift und passend zum Motto noch Piratenmalbüchlein mit Stickern und Stempel. Für solche Dinge ist HEMA ja immer prima, weil es dort günstige, süße Kleinigkeiten gibt.

Zum Abendessen gab es für die hungrige Meute Piratengold (Pommes) mit Krakenwürstchen und dann wurden die kleinen Piraten auch schon abgeholt und der aufregende erste richtige Kindergeburtstag ging zu Ende. Es war nur halb so schlimm (mit 8 Vierjährigen) wie ich dachte und hat doppelt so viel Spaß gemacht! Trotzdem bin ich ganz froh, dass ich jetzt wieder ein Jahr Pause habe... Manchmal hat es doch so seine Vorteile mit Zwillingen ;-)
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