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Mittwoch, 3. Juni 2015

Urlaub im Wohnwagen - Von Praktischem und Schönem


Wenn man einige Tage oder gar Wochen im Wohnwagen lebt, schläft und kocht, dann ist das Wichtigste, dass alles seinen Platz hat. (Auf so kleinem Raum würde man sonst mit Sicherheit im totalen Chaos versinken.) Zum Beispiel verstauen wir die diversen Schuhe der ganzen Familie in großen Plastikkisten mit Deckel draußen unter dem Wohnwagen. Das ist super praktisch!


Dank unserer zum Schrank umgebauten Nasszelle, haben wir richtig viel Platz für unsere Kleidung und die offenen Regale im Wohnwagen sind super für Bücher, Portemonnaies, Fotoapparat, Ladekabel und CD-Spieler der Kinder geeignet.
Eine der besten Erfindungen hat mein Bruder irgendwo im Internet entdeckt und für seinen und unseren Wohnwagen nachgebaut: Eine Wäscheleinen-Halterung. Großartig!

Laundry

Auf der Rückseite des Wohnwagens werden die beiden Halterungen rechts und links in die Griffe des Wohnwagens eingehängt und zwischen ihnen eine Wäscheleine gespannt. Dort können alle nassen Handtücher und sonstige Wäsche in Ruhe vor sich hin trocknen.

Laundry

Nach unserem zweiwöchigen Campingurlaub mit Theo haben wir dennoch im Geiste eine kleine Liste von Dingen gemacht, die wir noch ändern oder ergänzen wollten. Wir mochten unser dezentes, kleines Sonnensegel zwar sehr gerne, weil man die hübsche Retroform des Wohnwagens so noch gut erkennen konnte, aber ganz ehrlich: wenn es stundenlang wie aus Kübeln schüttet, dann ist es schon praktischer, wenn das Sonnensegel ein paar Quadratmeter größer ist und zum großen Regenschirm wird. :-)


Gegen vermeintlich spießige Camping-Teppiche (genauso wie Vorzelte) hatten wir uns zunächst beharrlich gewehrt, mussten dann aber feststellen, dass es barfuß ziemlich pieksig ist, wenn man über Untergrund aus zerstoßenen Muscheln läuft. Außerdem trägt man (besonders unsere kleinen Campingmäuse) den ganzen Sand und Dreck mit den Füßen in den Wohnwagen. Da wir alle handelsüblichen Campingteppiche ziemlich langweilig und farblich öde fanden, haben wir unter dem Stichwort "Outdoor" Teppiche unseren neuen "Vorgarten"-Teppich gefunden. Der blau-weiß-gezackte Teppich von Green Decor ist super leicht und aus recycletem Kunststoff hergestellt. Er ist zwar nicht so groß wie Campingteppiche, die es am laufenden Meter gibt, und die genauso breit sind wie der Wohnwagen, aber dafür sieht er schick aus und liegt an der für die Füße kritischen Stelle :-)

Was auch noch sehr praktisch ist, ist unsere Außenküche. Nun könnte man natürlich denken, dass es Quatsch ist, einen Gasherd-Koffer mitzuschleppen, wenn doch im Wohnwagen ein wunderbarar Herd drin ist, aber gerade bei schönem Wetter und um Essensgeruch im Wohnwagen zu vermeiden, ist es schon nett mit der Außenküche. Seit diesem Pfingsturlaub haben wir für den Herd auch einen angenehm hohen Camping-Küchenschrank mit Windschutz. Das Essen wird nämlich sehr viel schneller fertig, wenn der gemeine Wind nicht immer die Gasflammen malträtiert. (Als nächstes werden wir den unifarbenen, dunkelblauen Stoff des Schranks noch ein bisschen aufpeppen. Ich habe da schon eine Idee...)


Und dann konnte ich es natürlich nicht lassen, Theo hier und da einfach noch hübscher zu machen. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich am Ende meines Posts zum großen Vorher-Nachher-Finale darüber nachgedacht habe, ob der Kleiderschrank und die Heizung nicht besser in weiß aussehen würden? Ich finde: JA! :-) Beim diesjährigen Frühjahrsputz hat mein Mann dem lieben Theo kurzerhand eine weiße Heizung beschert und ich habe das Lackieren der Schranktüren übernommen. Wir finden, dass ihm weiß an dieser Stelle hervorragend steht!


Auf speziellen Wunsch meines Mannes habe ich noch ein maritimes Kissen für Theo genäht.  (Wir hatten ja auch erst drei Kissen auf den Sitzbänken rumliegen ;-) ) Der tolle Ankerstoff passt aber auch perfekt zu den Farben unserer Einrichtung und die rote Paspel hatte ich sogar noch in der Nähkiste. 
Mal sehen, was uns als nächstes einfällt. Irgendwas kann man doch immer noch verändern...
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Urlaub im Wohnwagen - Mit Theo ans Meer

Theos erste Reise in diesem Jahr ging ans Meer. Überhaupt ist Theo bisher immer mit uns ans Meer gereist. (Ich wollte euch doch schon längst von unseren Reisen erzählt haben.) Da er am schönen Niederrhein in einem ehemaligen Gewächshaus wohnt, ist es von dort bis zur Niederländischen Küste auch nur ein Katzensprung. Sommer, Sonne, Strand, herrlich!!


Also schön der Reihe nach: Letztes Jahr haben wir unsere Jungfernfahrt mit Theo für ein langes Wochenende in die Nähe von Westkapelle gemacht. Der Campingplatz war eigentlich nur eine große Wiese, auf der man dicht an dicht stand, aber er war direkt hinter der Düne, sehr sauber und hatte einen Supermarkt und Fahrradverleih direkt gegenüber. Die Mädels waren hellauf begeistert davon, in ihrer Kinderkoje zu schlafen, alleine mit ihren Rollern zum kleinen Campingplatz-Spielplatz zu fahren und mit Eimern und Schaufeln am Strand zu spielen. Mein Mann war total begeistert von seinem Outdoor-Kocher, auf dem zur Einweihung sensationelle Apfelpfannekuchen gezaubert wurden. Natürlich mit entsprechender Showeinlage zum Wenden. :-) Und ich war begeistert darüber, dass alle glücklich und zufrieden waren. Unsere Generalprobe für den großen Sommerurlaub mit Theo am Meer war ein voller Erfolg.


Im Sommer waren wir mit 4 befreundeten Familien zwei Wochen lang auf einem sehr großen Campingplatz in der Nähe von Bloemendaal in Nordholland. Die Stellplätze sind dort verteilt auf verschieden große Buchten und Sackgassen, die von Bäumen und Büschen umgeben sind. Der Campingplatz liegt direkt in einem wunderschönen, großen Dünen-Naturschutzgebiet, das sich perfekt für Radtouren, Wanderungen oder zum Joggen eignet. Der Urlaub war herrlich! Zwei Wochen lang in den Tag leben, an den Strand gehen und lesen, während die größeren der insgesamt 9 Kinder prima miteinander spielen und durch die Gegend toben. Das ist Urlaub! :-) 


Von heißen Tagen, an denen wir den Kindern ein Planschbecken zwischen den Wohnwagen aufgestellt haben, bis hin zu stundenlangem Platzregen hatten wir alles dabei. Aber auch bei schlechtem Wetter ist die niederländische Küste eine Region, in der man viel unternehmen kann. Und bis Haarlem und Amsterdam war es auch nicht weit. Einzig der doch recht lange Fußweg zum Strand (leider ohne Strandcafé und somit ohne Toiletten) war mit den vielen Kindern etwas beschwerlich und die Sanitäranlagen des Campingplatzes ließen zur Hochsaison sehr zu wünschen übrig. Aus dem Grund werden wir dort wohl auch nicht noch einmal hinfahren.
(Von unseren Erfahrungen nach zwei Wochen Camping mit der Ausstattung des Wohnwagens und ganz praktischen Dingen des Camperlebens berichte ich euch in einem separaten Post.)


Unsere jüngste Reise mit Theo (und seiner erweiterten Ausstattung) führte uns über Pfingsten auf einen großartigen Campingplatz, den wir durch Zufall gefunden hatten. Strandcamping Groede ist in der Nähe von Breskens und macht seinem Namen alle Ehre: Der Platz liegt direkt an den Dünen und um an den Strand (mit Strandcafé) zu kommen, muss man lediglich die Küstenstraße und eben die Düne überqueren. Die Zelt- und Wohnwagenplätze sind auf kleine durch Bäume, Büsche und Hecken abgetrennte Wiesen verteilt und die gesamte Anlage ist sehr hübsch und gepflegt. Es gibt einen ganz tollen Spielplatz mit einem riesigen Hüpfkissen für die Kinder und auch in den (sehr sauberen!) Sanitäranlagen gibt es neben den Herren- und Damen-Duschen einen eigenen Kinderbereich mit kleinen Toiletten und Waschbecken und mit Duschen, die höher gelegen sind, um die armen Rücken der Eltern zu schonen. ;-) 


Von unserem Stellplatz aus konnten die Kinder alleine zum Spielplatz gehen und viel näher als wir konnte man auch nicht am Strandübergang wohnen. In der Umgebung sind viele nette Städtchen und auch nach Brügge ist es gar nicht weit. Was will man mehr? Glückliche Kinder und entspannte Eltern :-) Hier fahren wir ganz bestimmt noch einmal hin!


Aber jetzt lassen wir das Meer erst mal Meer sein und machen unsere nächste Tour in die schöne Eifel. Und in den Sommerferien werden wir dann sogar mit Theo nach Österreich in die Berge fahren. Ich werde berichten.
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Dienstag, 21. Oktober 2014

Unser Wohnwagen ist fertig - Das große Vorher-Nachher-Finale!

Es ist geschafft! Theo ist fertig und freut sich, wenn ihr mal reinschauen wollt. Herzlich Willkommen zu einer kleinen Besichtigungstour!


Nach vier Monaten und vielen, vielen Stunden Arbeit sind wir fertig geworden mit dem Umbau und total glücklich mit dem Ergebnis! Kommt doch rein und schaut euch mal um... 

Wenn ihr einen Blick nach links werft, seht ihr das Heck des Wohnwagens mit der Kinderkuschel-Schlafecke:


Dort haben wir neben der hässlichen Decke, alle Vorhänge, Haken und vor allem das eingebaute Hochbett mit Strickleiter entfernt. Dann kam mit viel weißer Farbe, einer Vintage-Blümchentapete, der fröhlichen Wimpelkette und einer neuen Lampe frischer Wind in das Kinderschlafzimmer. Die alten Messinggriffe an den Schränken haben wir gegen helle Keramikgriffe getauscht.


Für die Dachluke habe ich aus Verdunklungsstoff und dem Stoff der Polster eine Abdeckung genäht, die man mit Klett an der Luke befestigen kann. Wenn die Sonne den Mädels abends ins Gesicht lacht, wird das mit dem Einschlafen nämlich sonst nichts;-) 
Weiße Verdunkelungsrollos an den Fenstern sorgen abends für Privatsphäre und Dunkelheit. 
Die kuscheligen Landkarten- und Wohnwagenkissen wechseln öfter ihren Platz - je nachdem, wo sie gerade gebraucht werden.


Die aktuellen Lieblingsbücher sind auch gleich ins Regal eingezogen. Die habe ich als Kind schon gern gelesen! Nostalgie pur! :-)

Astrid Lindgren Bücher im Wohnwagen, Blümchentapete

Wendet ihr euch nach rechts, seht ihr unsere Sitzecke, die abends zu unserem Bett umgebaut wird:


Auch da sind natürlich die Deckenpaneele und die Vorhänge rausgeflogen. Außerdem haben wir neue Polster zugeschnitten und Bezüge dafür genäht, die Wände tapeziert und gestrichen, die Griffe an den Schränken getauscht und eine neue, selbst gebastelte Lampe angebracht. Jetzt macht das Frühstücken im Wohnwagen richtig Spaß. Und wenn es mal regnet, kann man sich auch prima zum Lesen auf die Sitzbänke kuscheln.


Abends wird der Tisch runter gebaut, die Polster umgelegt und fertig ist das Eltern-Bett. Auf 140 x 193 cm muss man zwar ein bisschen zusammenrücken, aber im Vergleich zum letzten Campingurlaub im Zelt auf der Luftmatratze, ist das hier der pure Luxus! :-) 


An der Längsseite des Wohnwagens, gegenüber der Tür, sind unsere Schränke. Den 70er-Jahre-Holzcharme des Wohnwagens fanden wir ja im großen und ganzen schön und erhaltenswert, aber hier war es uns dann doch zu viel des Guten:


Die ehemalige Nasszelle wurde von innen zum Kleiderschrank mit großen Regalbrettern und von außen zu einem weißen Schrank mit praktischem Stoff-Utensilo an der Tür. Die Griffe der Schränke wurden auch hier getauscht. Den Stromanschluss für Licht und Wasser in der Nasszelle haben wir genutzt, um eine neue Steckdose für den Wohnraum einzubauen (da unten, links neben der Heizung) und für eine Kleiderschrank-Innenbeleuchtung. (Das ist wirklich praktisch, wenn man nicht gleich im ganzen Wagen das Licht anmachen will, um niemaden zu wecken.) Wenn ich es mir so recht überlege, werde ich mir für den Schrank über der Heizung noch etwas überlegen. Hat jemand eine gute Idee?


Das Utensilo mit den vielen Taschen ist praktisch für Stadtpläne, Unterlagen, Handys, und Ladegeräte - kurz: allerhand Kleinkram, der anderswo verloren ginge.


Die bunten Buchstaben-Buttons von Butler's wurden hochoffiziell als letzter Akt, sozusagen zur Taufe und Einweihung, angebracht. Also: Hoch die Tassen! :-)

Auch wenn mein Mann ausdrücklich auf eine coole Außenküche bestand (oder zumindest einen entsprechenden Kocher), wurde die Küche im Innern natürlich trotzdem renoviert und mit allem nötigen Equipment ausgestattet:


Mit weißer Farbe, der schönen Blümchentapete, neuen Griffen und vor allem einer neuen Lampe kommt die Küche schon ganz anders daher. Das alte Radio mit Uhr haben wir natürlich drin gelassen, denn es funktioniert einwandfrei! :-)


Wenn der Spül erledigt ist, darf das bunte Melamin-Geschirr im Abtropfgitter selber trocknen. Bei gutem Wetter geht das draußen ruckzuck.


Danach wird es wieder in den Schrank geräumt, wo sich mit der Original-Blümchentapete des Wohnwagens noch ein Hauch der 70er Jahre befindet.

Und? Wie gefällt euch Theo? Wenn ihr genug gesehen habt, werft beim rausgehen doch noch einen kleinen Blick auf die neue Hakenleiste an der Tür, an der die Geschirrtücher im Wind flattern und trocknen.



Die alte Lampe kommt mit der Retro-Blümchentapete auch wieder richtig gut zur Geltung, oder? Und das Beste: Sie funktioniert noch!


Inzwischen haben wir schon einen Wochenendtrip und einen langen Sommerurlaub mit Theo gemacht. Es war super schön und wir haben unterm Strich alles richtig gemacht ;-)


Demnächst werde ich euch ein bisschen von unseren Urlauben erzählen und ein paar Bilder zeigen.
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Montag, 6. Oktober 2014

Theo soll die Welt entdecken - Es werde Licht!

Heute gibt es endlich den nächsten Post über die Verwandlung unseres Wohnwagens Theo. In den letzten Tagen bin ich einfach nicht dazu gekommen. (Ähem...)
Wie angekündigt, möchte ich euch die schöne neue Lampe vorstellen, die nun anstelle der milchgläsernen 80er-Jahre-Pendellampe mit Goldverzierung über unserem Esstisch hängt. Tadaaaaaaa, das ist sie:


Ein kleiner, flacher Lampenschirm, bezogen mit einem allerliebsten Weltkartenstoff! Schließlich ist Theo doch ein Globetrotter! (Auch, wenn er natürlich den Atlantischen Ozean niemals überqueren wird. Aber da wollen wir mal nicht so kleinlich sein ;-) )
Wir haben lange hin und her überlegt, was für eine Lampe wir haben wollten. Ich hätte niemals gedacht, dass das so ein kompliziertes Thema sein könnte, aber das ist es wohl... Da wir aus der Sitzecke ja allabendlich unser Bett bauen und keine Lust hatten, dass wir uns beim Rein- und Rausklettern alle Nase lang den Kopf an einer Lampe stoßen, war zumindest klar, dass es keine Pendellampe mehr werden würde. Aber alle handelsüblichen Deckenlampen, die wir gesehen haben, waren irgendwie hässlich, zu groß oder einfach vom Stil her nicht passend.


In einem Stoffladen habe ich dann diesen wundervollen Weltkartenstoff gesehen und konnte nicht wiederstehen. Der musste einfach mit. Irgendetwas kann ich damit noch machen! :-) Am liebsten eine Lampe. Aber wie? Ganz einfach, wie ich dann herausgefunden habe. Bei zahlreichen Anbietern kann man DIY-Lampenschirm-Sets in allen möglichen Größen und Durchmessern kaufen. Mein Set habe ich im Dawanda-Shop vom Lampenschirm Lichthaus gefunden. Geliefert werden zwei Metallringe mit Halterung für die Lampenfassung, Lampenfolie, spezielles Klebeband und eine super Anleitung. Man muss nur den Stoff auf die selbstklebende Lampenfolie kleben und die Ringe mit dem Klebeband befestigen. Fertig!


Damit wir von unten nicht auf die nackte Glühbirne gucken, habe ich noch einen passenden Diffusor dazubestellt, der die Lampe unten schließt und ein gleichmäßiges Licht macht. Blieb nur noch dir Frage nach dem Lichtschalter. Der Schalter der alten Lampe war an der Lampe selbst. Es gibt also keinen Lichtschalter irgendwo an der Wand. Zum Glück hat wieder einmal mein Vater eine prima Idee gehabt: Ein Schalter über ein Zugband, das über dem Lampenschirm heraushängt! Genial! Es funktioniert super und passt darüber hinaus auch noch toll zum Vintage-Charme des Wohnwagens! Es werde Licht!


Ach ja, von dem Stoff war natürlich noch ein großes Stück übrig, aus dem ich ein kuscheliges Globetrotter-Kissen für die gemütliche Kinder-Ecke genäht habe. :-)

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Montag, 22. September 2014

Jetzt wird's gemütlich - Neue Polster und Rollos



Was wäre so ein Wohnwagen ohne gemütliche Sitzecken und vor allem Betten. Für das Kinderschlafgemach haben wir einfach eine neue Matratze im Maß 140 x 200 gekauft, die auf das bereits vorhandene Lattenrost gelegt werden konnte. Unser Bett war da schon etwas aufwändiger: Unser Bett ist tagsüber nämlich der Sitzbereich mit zwei Sitzbänken und Polstern, die abends zu einem Bett, also einer Liegefläche, zusammengeschoben werden. Dank des Blogs von Catherine Hug habe ich mir eine Menge Kopfzerbrechen sparen können. Statt teuren Schaumstoff für Wohnwagenpolster zu kaufen, haben wir auch hierfür eine normale Matratze (140 x 200) aus Schaumstoff gekauft und diese in die entsprechenden Polsterstücke zersägt.


Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn man die gewünschten Schnittkanten aufgezeichnet hat, legt man oben und unten eine lange Latte entlang der Markierung an und klebt die Balken an den Enden mit Gaffa-Tape zusammen, damit sie nicht mehr weg rutschen und die Matratze quasi zwischen ihnen eingequetscht ist. Dann kann man den Schaumstoff ganz einfach mit einem Brotmesser zersägen!  

Dann geht's an die Nähmaschine. Für die vier Polsterteile habe ich aus einem kräftigen blau-weiß-gestreiften Stoff Bezüge mit Reißverschluss genäht. Sie sind vielleicht nicht perfekt geworden, aber für mein erstes Nähwerk mit Reißverschluss und dann gleich in der Größe, war ich ganz zufrieden :-)


Als die Polster endlich ihren Platz im Wohnwagen bezogen hatten, war ich richtig begeistert. Was so ein bisschen schöner Stoff ausmacht!
Abends wird dann der Tisch runter geklappt, die Polster umgelegt und fertig ist das Bett. Hach, wie gemütlich! :-)


Noch gemütlicher ist es abends natürlich, wenn der Nachbar einem beim Einkuscheln in die Decken nicht gerade zusehen kann. Deshalb habe ich sieben neue weiße Rollos vom schwedischen Möbelhaus an den Fenstern angebracht. Es war zwar manchmal etwas schwierig die Halterungen unter den Wandregalen anzuschrauben, aber das Ergebnis war jede Mühe wert!


Jetzt können wir abends die Schotten dicht machen oder auch tagsüber mal die Sonne draußen lassen, damit es nicht zu heiß wird.


Demnächst zeige ich euch noch die neue Deckenlampe und dann kommt schon bald das große Vorher-Nachher-Finale. :-)
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Montag, 8. September 2014

Ein neues Kleid für die Schranktüre



Lange haben wir überlegt, was wir mit der hässlichen, großen Tür der ehemaligen Nasszelle machen könnten. Hier zur Erinnerung ein Rückblick auf Tür und Nasszelle im Orignalzustand.

Letzte Woche habe ich euch ja davon berichtet, dass wir viele Wände weiß gestrichen haben. Die Wand der Nasszelle, also unseres neuen Kleiderschranks, gehörte natürlich auch dazu. Dadurch sah der Raum schon viel größer und luftiger aus.

Im Schrankinnern hatte mein Mann heldenhaft, stundenlang die dicke Gummitapete abgepellt und ich anschließend Malervlies neu tapeziert. Auf Wunsch meines Mannes wurde die Tapete hellblau gestrichen und mit dicken Multiplex-Brettern zogen stabile Ablagen für unsere Klamotten in den Schrank ein:


Wie ihr sehen könnt, ist die Tür inzwischen auch wieder an ihren alten Platz zurück gezogen, aber in neuem Gewand :-) Von innen haben wir sie weiß lackiert und mit praktischen Haken für Kehrblech, Bademäntel & Co versehen. (Jeder Camper weiß: Man kann nie genug Haken in seinem Wohnwagen haben ;-) ) Mit den vielen Schrauben, die ihr ringsum sehen könnt, habe ich das praktische neue Outfit der Tür befestigt:


Ein selbst genähtes Wand-Utensilo mit vielen Taschen und einer süßen Wohnwagen-Applikation. Da man in einem Wohnwagen nämlich nicht nur viele Haken brauchen kann, sondern aus Mangel an Ablageflächen auch Taschen für Kleinkram, hat dieses neue Türkleid gleich einen doppelten Sinn: Es sieht hübsch aus und bietet massig Stauraum für Kleinigkeiten.
Und so habe ich es gemacht: Zuerst muss natürlich die Tür ausgemessen werden. Das Utensilo sollte ringsum etwa 5 cm größer sein. Als Hauptstoff für den Hintergrund habe ich im oberen Bereich hellblau-karierten Stoff genommen und unten ein Stück hellblauen Stoff mit weißen Punkten angesetzt. Damit man die Übergangsnaht nicht sieht, habe ich ein Häkelband darüber genäht. Dann habe ich die Taschen vorbereitet: dazu werden je zwei Stoffstreifen (schöner Stoff für außen und beliebiger Stoff als Futter zur Stabilität für innen) rechts auf rechts aufeinander gelegt. An allen vier Seiten zusammennähen aber eine kleine Lücke zum Wenden lassen. Nach dem Wenden die Lücke zunähen und nach Wunsch die Außenseite mit Webbändern verzieren. Anschließend auf die gewünschte Stelle des großen Hintergrundstoffs legen und entlang der unteren Kante festnähen. Je nachdem wie viele Taschen ihr aus einem Streifen machen wollt und wie breit sie werden sollen, näht ihr senkrechte Nähte auf die Taschenstreifen. Zusätzlich zu den Taschen kann man den Hintergrundstoff natürlich noch mit Applikationen oder Zierbändern versehen. Fertig!


Und so kommt das Werk an die Tür: Im Baumarkt habe ich mir eine dünne Pappelholzplatte in den Maßen der Tür zusägen lassen. Dann habe ich sie mit Volumenvlies und dem genähten Utensilo bezogen, indem ich Vlies und Stoff ringsum auf der Rückseite fest getackert habe. Am Ende muss das Ganze dann nur noch an der Tür festgeschraubt werden. (Von der Rückseite der Tür) Aber vorsicht: Da das Pappelholz dünn ist, müssen die Schrauben genau die richtige Länge haben, um das Pappelholz zwar zu greifen, aber nicht vorne wieder durchzukommen. :-)


Mit ein paar bunten Buchstaben-Buttons bekommt Theo kurzerhand noch seinen Namen angepinnt und fertig ist der neue Kleiderschrank mit nützlicher Tür!
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Montag, 1. September 2014

Viel weiße Farbe, bunte Blumen und Hübsches vom Flohmarkt

Jetzt geht's endlich ans Renovieren! Bewaffnet mit Malervlies, weißem Lack, Latex-Wandfarbe und meiner Herzenswunschtapete, geht es dem beige-braunen Mief der 70er Jahre an den Kragen.
Es hat mich einiges an Überredungskunst gekostet, aber dann habe ich die hübsche Retro-Blümchentapete bei meinem Mann durchboxen können! Sie soll ja auch nicht an jede Wand, aber hier und da einen fröhlichen Akzent setzen! :-) Und so sieht sie aus:


Vor dem Tapezieren mussten erst einmal einige der größten dunklen Holzflächen weiß lackiert werden. Die Wand zum Kinderschlafbereich samt Schiebetüren, die Seitenwand des Küchenschranks, die Wand der ehemaligen Nasszelle (ab jetzt Kleiderschrank) und einige kleinere Stellen mussten dran glauben. Dadurch wirkt der ganze Wohnwagen viel heller und großzügiger. Die Türe des neuen Kleiderschranks ist noch ausgebaut, weil ich damit später etwas Besonderes vorhabe. :-)

Und jetzt endlich zu den Blümchen. Mit einem kleinen Stück Tapete bewaffnet, habe ich ausprobiert, wo sie wohl am besten wirkt. Hier in der Küche, gafällt sie mir ausgesprochen gut! Oder?


Ja! Fertig tapeziert, gefällt mir die Küche hervorragend! :-)


Auch über dem Bücherregal machen die Blümchen ganz schön was her:


In der Kinder-Kuschelecke habe ich die ganze Rückwand mit der süßen Tapete beklebt und an die beiden Seitenwände weiche Polsterwände montiert. Die Idee dazu hatte ich von Catherine Hug und ihrme Blog Hyggelig. Super Idee! Für die Polsterwände habe ich 5mm dickes Pappelholz auf mein Wunschmaß zuschneiden lassen, dünnen Schaumstoff in der gleichen Größe drauf gelegt und alles dann mit Volumenvlies und schönem Stoff bezogen. Mit selbstklebenden Klettbändern habe ich die Polsterwände an der Wand befestigt. Hält prima, ist gemütlich und sieht hübsch aus!


Da wir nicht alle Schränke und Türen weiß lackiert haben, weil wir noch ein bisschen den 70er Jahre-Vintage-Charakter des Wohnwagens erhalten wollten, mussten wenigstens die schwarzen, verschnörkelten Messingknäufe von allen Türen und Klappen weg. Und so zog mit 16 hellen Nostalgie-Knäufen ganz viel Wohlfühl-Frische bei uns ein:


Und jetzt muss ich euch noch unbedingt meine Fundstücke vom Flohmarkt zeigen. Passend zu unserer Blümchentapete habe ich diese bildschöne Kaffeekanne gefunden. Die musste unbedingt mit! :-)

 Ganz bezaubernd fand ich auch dieses Pfeffer- und Salzstreuer-Set aus den 60er Jahren:


Alles in allem wird es langsam immer schöner in unserem Theo! Beim nächsten Mal zeige ich euch dann, was ich mit der großen Türe der ehemaligen Nasszelle, also unseres neuen Kleiderschranks, gemacht habe.
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